NABU Rodgau plant Jugendgruppe

Die Aktion „Blühendes Rodgau“ bittet:

Frühblüher als Starthilfe für Hummeln pflanzen

141201 nabu hummel an kantenlauch helge mayJetzt im Herbst ist der richtige Zeitpunkt, um den Hummeln und anderen Frühstartern im Frühling den Tisch mit energiereicher Kost zu decken. Mit ihrem langen Rüssel saugen Hummeln bereits im zeitigen Frühjahr den Nektar aus tiefen Blütenkelchen von Frühblühern wie Krokus, Schneeheide und Märzenbecher. Auch an Sträuchern wie Salweide und Kornelkirsche sammeln die Insekten Blütenpollen.Zeitig austreibenden Blumen setzen oft schon ab Februar leuchtend bunte Farbakzente im Garten. Für kälteunempfindliche Insekten, wie die pelzigen Hummeln sind sie eine erste, unverzichtbare Nahrungsquelle. Im zeitigen Frühling fliegt die Hummelkönigin bereits bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad im Garten umher und sucht in Totholzhaufen, Steinspalten und Mäuselöchern nach einem Nistplatz. Dort gründet sie ein neues Volk. Das kostet viel Energie. Zu Beginn zehrt das Tier noch von ihren im Honigmagen eingelagerten Reserven. Doch schon bald sind diese aufgebraucht.
Der Mensch kann schon jetzt dafür sorgen, dass zum Winterende genug Futter vorhanden ist. Geeignete Blühpflanzen sind Schneeglöckchen, Krokusse, Schlüsselblume, Buschwindröschen, Traubenhyazinthen und Blaustern. Damit die zarten Blüten auch optisch ihre Wirkung im Garten oder Topf entfalten, sollten mehrere Dutzend gemeinsam gepflanzt werden. Das ist noch bis in den November sinnvoll. Zu früh sollten die Pflanzen nicht ins Beet wandern, damit sie in einem sehr milden Herbst nicht im selben Jahr austreiben und bei Frost erfrieren.
Weitere bunte Ideen sind der Gefingerte Lerchensporn, der Huflattich, das Leberblümchen und der Märzenbecher.

Erstellt vom NABU Rodgau in Kooperation mit dem Imkerverein Maingau und dem OGV Hainhausen.

NABU Rodgau :Andreas Pulwey , Vorsitzender & Gerlinde Rapp, Vorsitzende
Theodor-Heuss-Str. 23
63110 Rodgau
Tel. +49 (0)6106 284730
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sabine Liebich für den OGV  & Günter Keim für Imkerverein Maingau

Weitere Infos der NABU als PFD zum upload:

Im Herbst an Hummel denken

 

 

 

 

Link zur NABU Hummelfreundlich in den Herbst


Kuschelhöhlen für Winterschläfer

Rolf Jantz www.naturgucker.deIgel_wwwnaturgucker.de / ©Rolf Jantz

Winterquartiere für Säugetiere im Garten

Kleine Säugetiere verbringen ihren Winterschlaf gerne in unseren Gärten. Eine naturnahe Gestaltung und etwas Unordnung helfen den Tieren schon sehr. Durch einfache Maßnahmen ermöglichen wir den kleinen Winterschläfern einen ruhigen Winter und einen guten Start ins nächste Frühjahr.

Igel brauchen verschiedene Lebensräume, um gut über das Jahr zu kommen: Wiesen, Feldraine, Gebüsche, aber auch Laubhaufen und Totholz beherbergen viele Leckerbissen und bieten dem Stacheltier eine kuschelige Höhle, gerade in der kalten Jahreszeit. Da es auf Feldern und Wiesen davon jedoch immer weniger gibt, ist es für den Igel schwierig, bis Mitte November richtig satt zu werden und sich anschließend in Laub und Reisig für den Winter sicher einzuigeln. Dieser Mangel in der
Kulturlandschaft lässt die Igel vielerorts in Gärten und Parks flüchten. Mittlerweile sind aber auch diese oft viel zu aufgeräumt, bieten zu wenig Nahrung und sind dadurch für den Igel ungeeignet.
Mitte November begeben sich Igel auf die Suche nach einem Winterquartier, um es sich dort für die nächsten vier bis fünf Monate gemütlich zu machen. Wie alle winterschlafenden Tiere vollbringen Igel dabei eine große Leistung, so schaffen sie es, ihre Körperfunktionen über einen langen Zeitraum fast gänzlich zurückzufahren, weshalb sie auf keinen Fall gestört werden sollten. Ab und an erwachen sie kurz und schlafen dann aber gleich weiter. Das Ganze kostet jede Menge Energie. Ein sicheres Quartier ist also enorm wichtig. Ein naturnaher Garten bietet viel Nahrung und viele geschützte Ecken.

So helfen wir dem Igel im Garten über den Winter:
1. Futter fürs Winterpolster: Insektenfreundliche, heimische Pflanzen, ein Totholz- oder Reisighaufen, Fallobst und ein paar Beeren oder auch ein Komposthaufen bieten ein reichhaltiges Futterangebot zum satt fressen. Mehr dazu hier.
2. Giftfreier Garten: Unkrautvernichter und andere Gifte nimmt der Igel über die Nahrung auf und verendet daran. Verzichten Sie deshalb auf Pestizide und nutzen Sie natürliche Alternativen. Mehr dazu hier.
3. Unterschlupf bieten: Hecken, Gebüsche, Steinhaufen, Trockenmauern, Laubhaufen und Unterholz bieten einen sicheren Ort zum Einigeln. Auch ein gezimmertes Igelhaus eignet sich gut als Unterschlupf.So baut man ein Igelhaus selbst
4. Eintritt in den Garten ermöglichen: Kleine Schlupflöcher im Gartenzaun erlauben das Wandern des Igels. So findet er den Weg zum angebotenen Quartier.
5. Bitte nicht stören: Igel wollen während des Winterschlafs nicht gestört werden. Menschen und auch Hunde sollten sich am besten fern halten und das kleine Stacheltier ganz in Ruhe lassen.
Mehr Infos finden Sie unter www.nabu.de


 

Weitere Informationen:

02 NABU KIDS Leitung

Wir freuen uns, sobald es die aktuellen Corona-Bedingungen erlauben, die NABU-Kids-Gruppe unter neuer Leitung wiederbeleben zu dürfen. Wir bedanken uns bei Heike und Sigrun für ihr jahrelanges Engagement und die freundliche Übergabe mit zahlreichen Tipps und Hilfestellungen. Die NABU-Kids-Gruppe möchte sich in Erinnerung bringen und folgende Neuigkeiten mitteilen

 

 

VereinssatzungVereinssatzung der NABU Rodgau zur Ansicht

 

200805 NABU Grauspechte Mrchenstunde Birgit EmigAm Mittwoch den 7. Oktober war es wieder so weit. Die NABU-Grauspechte trafen sich zu einem Ausflug an den Reinheimer Teich bei Spachbrücken.
Der Wettergott hatte es mit den Exkursionsteilnehmer*innen sehr gut gemeint, trotz angesagtem Regen, war das Wetter schön und teilweise sogar sonnig.

GRAUSPECHTE am Reinheimer Teich bei Spachbrücken

 

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Kulturlandschaft Rodgau

Von: Klaus Benedickt, NABU- Rodgau (im Mai 2020)
Die Fotodokumentation soll für die ausgefallene Wanderung, ersatzweise, einen Überblick über die Kulturlandschaft und ihre ökologisch bedeutenden Elemente bieten. Spontane Eindrücke, wie  sie bei einer Begehung vor Ort entstehen, kann diese Form der Darstellung natürlich nicht ermöglichen, so etwa Stimmen aus der Vogelwelt oder die Beobachtung von Tieren aus Wald und Flur. Natur vor der Haustür

 

Weitere Veranstaltungen und  Informationen:

 

Wahl Vogel des Jahres 2021Wer wird „Vogel des Jahres 2021“?
Wählen Sie Ihren Lieblingsvogel!
Weil jede Stimme zählt! Der NABU und sein bayrischer Partner Landesbund für Vogelschutz rufen erstmals die Bevölkerung in Deutschland dazu auf, den„Vogel des Jahres“ selbst zu wählen. Ab sofort kann jede*r den eigenen Lieblingsvogel nominieren. 
Deutschland wählt den Vogel des Jahres 2021

 

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Wir sind, was wir tun. Der NABU im Jahr 2019.
Ob Klimakrise oder Artensterben, Agrarreform und Energiewende, Meeresschutz oder das Waldsterben: Unsere Agenda war auch im Jahr 2019 wieder voller Herausforderungen und unser Engagement vielfältig. Dabei haben wir einiges erreicht. NABU Jahresbericht 2019

 

 

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Wie komme ich zur NABU-Hütte

Hilfreiche Links:

- NABU Hessen

- Naturgucker