Artenvielfalt im naturnahen Garten
NABU-Gelände im Frühling
NABU-Gelände bei der Apfelweinprämierung- © Birgit Emig
NABU-Gelände im Winterschlaf - © Hans Schwarting
NABU-Gelände im Winterschlaf - © Heike Koslov

05.06.2019 NABU-GRAUSPECHTE-Führung durch die 'Griesheimer Düne'

Griesheimer_Duenen

 Griesheimer Düne / © Fiona Morrison

 

 

 

 

Bei über 30°C fanden 17 ♂ und ♀ den Weg in die Griesheimer Düne.

Dort konnten wir u. a. Wanderfalken, Pirol und ein Gartenrotschwanz ♀ beobachten.Bei den Pflanzen blühte - als absolute Besonderheit - das Kegel-Leimkraut (Silene conica). Diese Rarität steht in Hessen auf der Roten Liste als ‚2‘!!!. Martin Schroth zeigte uns Maulbeerbäume, deren Blätter die Nahrungsgrundlage von Seidenraupen sind.
Weitere Beobachtungen und Bilder findet man hier:

https://naturgucker.de/?gebiet=-1903123053

 

 

 

Die Natur ist voller faszinierender Geheimnisse.

Nieder-Rodener-Lache/ ©Klaus Benedickt
Waldfrosche-NR-Lache / © Klaus Benedickt
Nieder-Rodener-Lache/ © Klaus Benedickt             
               
Die Ortsgruppe des Rodgauer Naturschutzbundes (NABU) präsentierte bei der botanisch-ornithologischen Wanderung die leicht zu übersehenden Schönheiten am Wegrand sowie die nur schwer zu überhörenden Gesänge der gefiederten Tiere in den Baumwipfeln.

 

 

 

 

Der ehemalige Ortsgruppen-Vorsitzende Josef Lach führte den 46-köpfigen Tross von der Nieder-Röder Don-Bosco-Anlage zum Naturschutzgebiet Niederrodener Lache. Dabei begleitete der Gesang des Rotkehlchens, des Kuckucks, der Mönchsgrasmücke und des Buchfinks die Tour. Der NABU legt gerne den Fokus auf die Schönheiten der Rodgauer Natur, spricht aber auch immer wieder den empfehlenswerten Umgang mit Fauna und Flora an. So dürfte bald die wunderschöne Raupe des Braunwurzmönchs an ihrer Nahrungspflanze nagen. Natürlich nur dann, wenn der Mensch die Braunwurz nicht unbedacht abmäht oder gar als Unkraut abwertend ausreißt.

 

 Waldfrosch-NR-Lache / © Klaus Benedickt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welcher selbst gekelterte Apfelwein schmeckt wohl am Besten?

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alle Rechte und Copyright von Fotos und Text bei Andreas Pulwey 

 

Beim Naturschutzbund gab es auch in diesem Jahr die Prämierung für das köstlichste Stöffsche.

Viele Naturschützer sind dem guten Tröpfchen des Apfelweins nicht abgeneigt. Bei all den Streuobstwiesen, die vom Naturschutzbund (NABU) Rodgau bewirtschaftet werden, darf im Herbst gerne ein wohlschmeckender Genuss für den Gaumen gekeltert werden. So rief die NABU-Ortsgruppe Rodgau Selbstkelterer erneut zur Apfelweinprämierung zum Vereinsgelände Rollwald.

14 Bembel standen säuberlich aufgereiht bereit zur Verköstigung. Alle waren gefüllt mit den gekelterten Tröpfchen diverser Anbieter. Dann begann der Wettbewerb. Aus Bembel Nummer eins floss der goldgelbe Wein in die gerippten Gläser. Die 20-köpfige Jury nahm einen großen Schluck und bewertete ganz individuell. "Sind da Birnen drin?" Spekulationen über Hefe- und Obstbeimischungen gingen Seite an Seite mit fachkundigen Kommentaren über die Art des Kelterns.

Wessen Produkt sich in den einzelnen Bembeln befand, blieb geheim. Beurteilt wurde letztendlich nach fünf zu vergebenden Noten.

Die meisten Punkte (74) entfielen auf den Tropfen von Friedel Meiß aus Dudenhofen. Er kelterte laut der Jury den besten Apfelwein. Auf den zweiten Platz kam das Produkt von Stefan Hornung mit 73 Punkten. Ebenfalls aufs Treppchen kam der Tropfen der Drittplatzierten Stefan und Steffi Jäger mit 66 Zählern.

Die Apfelweinprämierung feierte die 6. Auflage. Es galt bei der Premiere, die Liebhaber des hessischen Nationalgetränks zum gemütlichen und fachlichen Austausch an den Tisch zu bringen; eine familiäre Veranstaltung im kleinen Kreis. In den ersten Jahren fand die Probe im Januar im Anschluss an die jährliche Winterwanderung statt. Aber reif genug waren die Getränke zu Winterzeiten noch nicht - es war zu früh für die volle Geschmacksentfaltung. Nun hat der NABU einen festen Termin gefunden für seine jährliche Prämierung: Immer den letzten Sonntag im April.

Für die Sieger gab ein Insektenhotel, einen Nistkasten sowie Glasuntersetzer aus NABU-Fertigung. Den von den NABU-Aktiven eigenhändig gekelterten Apfelwein gibt es beim Sommerfest am 16. Juni.

 

2019/Apfelweinpraemierung

2019/Apfelweinpraemierung2019/Apfelweinpraemierung

01.05.2019 NABU-GRAUSPECHTE-Führung durch die ‚Schwanheimer Dünen‘

Schwanheimer-Duene / © Heinz Frisc
Schwanheimer-Duene / © Heinz Frisch

 

14 ♂ u. ♀ besuchten bei bestem 1.-Mai-Wetter, die wegen des Feiertags gut besuchten ‚Schwanheimer Dünen‘.   Ganz herzlichen Dank an Ursula Heidrich, für ihre hervorragende Organisation, Führung und Bericht.

Exkursionsbeobachtungen und Bilder findet man hier: https://naturgucker.de/?gebiet=311489264

 

 

 

 

Schwanheinmer Duene / ©  A. Böhm
Schwanheinmer-Duene / © A. Böhm

 

 

 

 Ihr Engagement wurde von allen Seiten sehr gelobt.  

Ursula berichtet: „Die Besichtigung der Schwanheimer Dünen begann gleich spektakulär am Parkplatz mit einem Greifvogelruf und einer Verfolgungsjagd am Himmel. Bei schönem Wetter, und angenehmen Temperaturen haben wir viele Pflänzchen kennengelernt, die auf den trockenen, sandigen Standort angepasst sind. Darunter viele einjährige Pflanzen, die Lücken im Bewuchs brauchen. Sie sind eher kleinwüchsig, blühen früh und reifen schnell. Andere Pflanzen bessern die Wasserversorgung im trockenen Sand durch ihr weit ausgebreitetes oder tief reichendes Wurzelwerk. Trotz des Publikumsandrangs waren einige Singvögel zu hören, der Gartenrotschwanz ist im Gebiet verbreitet, die Nachtigallen sangen. Der letztjährige Pirol kommt vielleicht später. Dafür konnten wir mehrere Schmetterlingsarten entdecken.“

 

 Schwanheimer-Duene/ ©  Roland Tichai, Reinhard Geppert

Schwanheimer Duene / ©  Reinhard Geppert,  Wanderfalke - Roland Tichai, A. Böhm

 

03.04.2019 NABU-GRAUSPECHTE - Führung durch die frühlingshafte Bulau bei Hanau

GRAUSPECHTE_Bulau_Hanau / © Hans Schwarting
GRAUSPECHTE_Bulau_Hanau / © Hans Schwarting

 

 23 ♂ und ♀ wurden von Martin Schroth bestens, über die heimische Tier- und Pflanzenwelt über die Bulau bei Hanau eingestimmt. Im Laufe der Exkursion vermittelte er eindrucksvoll und sehr informativ seine exzellenten Arten-Kenntnisse uns ein historisches Wissen. Herzliche Dank Martin; auch für dein tolles Engagement! Unsere Beobachtungen und Bilder findet man unter https://www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=1553805247.

Weitere Naturfotos können dort hinzugefügt werden. Angehängt einige Aufnahmen von der GRAUSPECHTE-Gruppe. Nach dem Mittagessen nutzten viele die Gelegenheit - im Waldladen von HESSEN-FORST - Wildprodukte aus diesem und angrenzenden Gebieten einzukaufen.

 

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