Amphibien






                                                                                    Moorfrosch


© Hans Schwarting                                                      Grasfrosch

Kröten  an der Gänsbrüh


An der Gänsbrüh wurden in den Jahren 2003 bis 2008  von unserem Mitglied Armin Hönig jährlich mit Hilfe eines Eimers die Kröten auf der Zufahr zur Freizeitanlage Gänsbrüh vor dem Überfahren gerettet.
Dabei stellt sich heraus, dass die Kröten-wanderungen an dieser Stelle zu den frühesten in Hessen gehörten.
Ein ehrenamtlicher Nachfolger für diesen Dienst wäre uns willkommen.


Kröten in Weiskirchen

An der Kläranlage Weiskirchen bauen wir jährlich einen Krötenschutzzaun auf, sammeln die Kröten in Eimern, die dann täglich über die Straße getragen werden.
Nach Abschluß der Krötenwanderung wird der Zaun wieder abgebaut.

Der Moorfrosch

In unserer Heimat liegt eines der bedeutendsten der Moorfrosch-Gebiete von ganz Hessen. Über 30.000€ wurden für Amphibienzäune zum Schutze dieser - seltener Tierart - investiert. Die Experten rätseln derzeit darüber, ob bedingt durch den Klimawandel, diese Frösche, die hier ihr südliches Ausbreitungsgebiet haben, noch lange vorkommen werden. Ansonsten sind die – nur in der Paarungszeit blau werdenden Männchen, überwiegend im Norden der Republik zuhause. Dort nutzen sie gerne Gelände mit hohem Grundwasserstand, wie z. B. Auwälder, Niedermoore, Riede und Feuchtwiesen.

Alle Naturschutzbehörden und natürlich auch der NABU Rodgau, verwenden viele finanziellen Mittel und ehrenamtliches Engagement, um dem seltenen Moorfrosch das Überleben bei uns zu ermöglichen. Doch, wie das Bild belegt, nutzen auch andere Froscharten erfreulicherweise die Krötentunnel in Rodgau. Übrigens, nicht alles was im Ansatz ‚blau‘ ist, ist auch ein Moorfrosch. Das beweist diese, fast blaue Grasfrosch-Dame.