Am allerliebsten feiern Freunde der Natur unter grünen Bäumen


Sommerfest 2019 / ©Klaus Benedickt
Sommerfest 2019 / © Klaus Benedickt

 

Beim 61. Sommerfest des Naturschutzbundes (NABU) Rodgau plauderten die Aktiven und die Gäste über die Schönheiten der Natur, aber auch über die Methoden zum Schutz der Selbigen. Bei Sonnenschein flanierten die Besucher durch den naturnah angelegten und inzwischen auch preisträchtigen Garten auf dem Gelände des NABU. Dort wurden in den letzten Jahren Habitate und kleine Inseln für diverse Tier- und Pflanzengruppen angelegt.

NABU-Sommerfest 2019/© A. Pulwey
NABU-Sommerfest 2019 / © A.Pulwey

 

Die kleine Blühwiese für zu Hause wurde in Einzel- und Gruppengesprächen ebenso thematisiert, wie das Leben schwarz-gelber Insekten. Karin Wagner vom Imkerverein und der NABU-Ehrenvorsitzende Josef Lach führten Besucher durch die Anlage. Dabei kam viel Wissenswertes für die Exkursionsteilnehmer ans Licht: Oder wer hätte gedacht, dass eine einzelne Biene am einem Tag bis zu 4 400 Blüten besucht und dabei ein Flugstrecke von bis zu 85 km bewältigt?

Helferinnen und Helfer kümmerten sich währenddessen um Hackbraten, Würstchen sowie Bier und das angesprochene selbst gekelterte Stöffsche.

Text/: Pulwey

03.07.2019 NABU-GRAUSPECHTE beim LBV Kleinostheim zum GEO-Tag der Artenvielfalt

 LBV_Kleinostheim / © Hans Schwarting

 

 

 

 

 

14♂♀ und zwei Gäste♂♂ haben den LBV Kleinostheim zum GEO-Tag der Artenvielfalt
unterstützt. Herzlichen Dank an Thomas Staab für seine Gastfreundschaft und Fürsorge.

Höhepunkte waren sicherlich ein Hornklee-Glasflügler (Bembecia ichneumoniformis) und mindestens zwei Exemplare der Zweifarbigen Beißschrecke (Bicolorana bicolor).
Viele Libellen- und Insektenarten runden den gelungenen Tag ab.

 

Im Naturerlebnisgarten Kleinostheim leben unter der Hausnummer 42 und 11 zwei Siebenschläfer

Siebenschläfer / © A. Böhm & Hans Schwartin

 

Mittagsrast LBV Kleinostheim / ©A.Boehm
Mittagsrast beim LBV Kleinostheim / ©A.Böhm

 

 

 

 

 

Nach unserer Mittagsrast wurde noch ein Teilgebiet der Alzenauer Sande erkundet.
Überwältigend war dort das Massenvorkommen der Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium) sowie viele Blauflügelige Ödlandschrecken (Oedipoda caerulescens).
Darunter auch sehr helle Morphen. Ein artenreicher Tag, den man so schnell nicht vergisst.

 
Unsere Beobachtungen und Bilder findet man unter: https://naturgucker.de/?gebiet=1716212581.

 

Die Natur ist voller faszinierender Geheimnisse.

Nieder-Rodener-Lache/ ©Klaus Benedickt
Waldfrosche-NR-Lache / © Klaus Benedickt
Nieder-Rodener-Lache/ © Klaus Benedickt             
               
Die Ortsgruppe des Rodgauer Naturschutzbundes (NABU) präsentierte bei der botanisch-ornithologischen Wanderung die leicht zu übersehenden Schönheiten am Wegrand sowie die nur schwer zu überhörenden Gesänge der gefiederten Tiere in den Baumwipfeln.

 

 

 

 

Der ehemalige Ortsgruppen-Vorsitzende Josef Lach führte den 46-köpfigen Tross von der Nieder-Röder Don-Bosco-Anlage zum Naturschutzgebiet Niederrodener Lache. Dabei begleitete der Gesang des Rotkehlchens, des Kuckucks, der Mönchsgrasmücke und des Buchfinks die Tour. Der NABU legt gerne den Fokus auf die Schönheiten der Rodgauer Natur, spricht aber auch immer wieder den empfehlenswerten Umgang mit Fauna und Flora an. So dürfte bald die wunderschöne Raupe des Braunwurzmönchs an ihrer Nahrungspflanze nagen. Natürlich nur dann, wenn der Mensch die Braunwurz nicht unbedacht abmäht oder gar als Unkraut abwertend ausreißt.

 

 Waldfrosch-NR-Lache / © Klaus Benedickt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

05.06.2019 NABU-GRAUSPECHTE-Führung durch die 'Griesheimer Düne'

Griesheimer_Duenen

 Griesheimer Düne / © Fiona Morrison

 

 

 

 

Bei über 30°C fanden 17 ♂ und ♀ den Weg in die Griesheimer Düne.

Dort konnten wir u. a. Wanderfalken, Pirol und ein Gartenrotschwanz ♀ beobachten.Bei den Pflanzen blühte - als absolute Besonderheit - das Kegel-Leimkraut (Silene conica). Diese Rarität steht in Hessen auf der Roten Liste als ‚2‘!!!. Martin Schroth zeigte uns Maulbeerbäume, deren Blätter die Nahrungsgrundlage von Seidenraupen sind.
Weitere Beobachtungen und Bilder findet man hier:

https://naturgucker.de/?gebiet=-1903123053

 

 

 

01.05.2019 NABU-GRAUSPECHTE-Führung durch die ‚Schwanheimer Dünen‘

Schwanheimer-Duene / © Heinz Frisc
Schwanheimer-Duene / © Heinz Frisch

 

14 ♂ u. ♀ besuchten bei bestem 1.-Mai-Wetter, die wegen des Feiertags gut besuchten ‚Schwanheimer Dünen‘.   Ganz herzlichen Dank an Ursula Heidrich, für ihre hervorragende Organisation, Führung und Bericht.

Exkursionsbeobachtungen und Bilder findet man hier: https://naturgucker.de/?gebiet=311489264

 

 

 

 

Schwanheinmer Duene / ©  A. Böhm
Schwanheinmer-Duene / © A. Böhm

 

 

 

 Ihr Engagement wurde von allen Seiten sehr gelobt.  

Ursula berichtet: „Die Besichtigung der Schwanheimer Dünen begann gleich spektakulär am Parkplatz mit einem Greifvogelruf und einer Verfolgungsjagd am Himmel. Bei schönem Wetter, und angenehmen Temperaturen haben wir viele Pflänzchen kennengelernt, die auf den trockenen, sandigen Standort angepasst sind. Darunter viele einjährige Pflanzen, die Lücken im Bewuchs brauchen. Sie sind eher kleinwüchsig, blühen früh und reifen schnell. Andere Pflanzen bessern die Wasserversorgung im trockenen Sand durch ihr weit ausgebreitetes oder tief reichendes Wurzelwerk. Trotz des Publikumsandrangs waren einige Singvögel zu hören, der Gartenrotschwanz ist im Gebiet verbreitet, die Nachtigallen sangen. Der letztjährige Pirol kommt vielleicht später. Dafür konnten wir mehrere Schmetterlingsarten entdecken.“

 

 Schwanheimer-Duene/ ©  Roland Tichai, Reinhard Geppert

Schwanheimer Duene / ©  Reinhard Geppert,  Wanderfalke - Roland Tichai, A. Böhm

 

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