Grauspechte - Führung durch die frühlingshafte Bulau bei Hanau

GRAUSPECHTE_Bulau_Hanau / © Hans Schwarting
GRAUSPECHTE_Bulau_Hanau / © Hans Schwarting

 

 23 ♂ und ♀ wurden von Martin Schroth bestens, über die heimische Tier- und Pflanzenwelt über die Bulau bei Hanau eingestimmt. Im Laufe der Exkursion vermittelte er eindrucksvoll und sehr informativ seine exzellenten Arten-Kenntnisse uns ein historisches Wissen. Herzliche Dank Martin; auch für dein tolles Engagement! Unsere Beobachtungen und Bilder findet man unter https://www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=1553805247.

Weitere Naturfotos können dort hinzugefügt werden. Angehängt einige Aufnahmen von der GRAUSPECHTE-Gruppe. Nach dem Mittagessen nutzten viele die Gelegenheit - im Waldladen von HESSEN-FORST - Wildprodukte aus diesem und angrenzenden Gebieten einzukaufen.

 

Kröten wandern in den Frühling

Kröten wandern in den Frühling / © Hans Schwarting

 

Das frühlingshafte Wetter der letzten Tage lockte immer mehr Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterquartieren hervor. In den vergangenen sehr warmen Tagen war in Hessen mit den verstärkten Amphibien-Wanderungen zu rechnen. „In den nächsten Tagen wird es auch abends so warm, dass mehr und mehr Kröten aus ihren Winterverstecken kommen und zu ihren Laichgewässern laufen“, erklärte Andreas Pulwey. Seit der letzten Vorstandswahl leitet er die Ortsgruppe Rodgau zusammen mit Gerlinde Rapp und Richard Wenzel.

Der Naturschutzbund Rodgau (NABU) bittet deshalb Autofahrer, in der Dämmerung vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf liebestrunkene Lurche zu nehmen. Überall wo Kröten, Frösche und Molche unterwegs sein könnten, sollte man auf Tempo 30 heruntergehen, um die Tiere nicht unnötig zu gefährden. Hinweisschilder an den Straßenrändern weisen auf Streckenabschnitte hin, in denen besonders viele Amphibien wandern.


Kalte und frostige Nächte halten Frösche und Kröten von ihrer Wanderung ab. Nun sind die Bedingungen aber günstig. Ab einer Temperatur von fünf Grad Celsius verlassen die wechselwarmen Tiere ihre Winterquartiere in der Abenddämmerung, und machen sich auf zur „Hochzeitswanderung“.

Besonders bei feuchtem Wetter sind sie unterwegs. Auf den bis zu zwei Kilometer langen Wanderungen müssen sie oftmals Straßen überqueren. Manchmal bleiben die Kröten sogar längere Zeit auf der warmen Fahrbahn sitzen und werden dann ein leichtes Opfer anrollender Autos. Eine oft unterschätzte Gefahr ist zudem der Strömungsdruck der Fahrzeuge. Bei Geschwindigkeiten von über 30 Stundenkilometern werden auch Amphibien getötet, die am Straßenrand sitzen. Der Strömungsdruck derAutos bringt ihre inneren Organe zum Platzen.

Um eine bessere Übersicht über die Amphibienwanderung in Hessen zu erhalten, ruft der NABU Hessen dazu auf, Funde von Kröten, Fröschen und Molchen zu melden. Alle Naturfreunde, die bei der Zählaktion mitmachen möchten, können ihre Beobachtungen online auf der Webseite:
www.nabu-naturgucker.de eintragen.
Je mehr Krötenfreunde mitmachen, desto genauer die Auswertungen der vorkommenden Arten.

 

 

Grauspechte an der Schleuse Kleinostheim und Gersprenz-Mündung

Seligenstadt / © Hans Schwarting

Fischerzunft Seligenstadt / © Hans Schwarting

 

30 ♂ + ♀ (Rekord) konnten vormittags u. a. 5 Schellenten, 19 Gänsesäger, balzende Haubentaucher und etwa 200 Reiherenten beobachten. Weitere Beobachtungen, sowie erste Bildbelege, findet man hier: https://www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=-1662441410. Ergänzungen sind willkommen.

 

Zunftmeister Henrik Beyke Hermann Adam Adam/ © Hans Schwarting

Nach dem Mittagessen erfuhren wir von den Zunftmeistern Henrik Beyke und Hermann Adam sehr viel Wissenswertes über Fischerzünfte. Den Beiden ein dickes Dankeschön für ihre Mühe! Ohne unseren GRAUSPECHT Hermann Adam wäre das nicht möglich gewesen.

Ein weiteres Dankeschön an Familie Beyke; für ihr freundliche Aufnahme und tolle Bewirtung. Es hatte uns derart gut geschmeckt, sodass wir gerne deren Einladung und die von Herrn Burkhard annehmen. Aus heutiger Sicht, ist die Besichtigung seiner Forellenzucht, im kommenden Januar vorgesehen. Gerne möchte ich daran erinnern, dass – ab März – die Fischerzunft Seligenstadt, an jedem letzten Sonntag im Monat, ihr Vereinshaus geöffnet hat. Dort gibt es dann leckere Forellen geräuchert, gebacken oder auch Filets.

 

Zunftmeister Henrik Beyke Hermann Adam Adam/ © Hans Schwarting

 

 

Fischerzunft Seligenstadt / © Hans Schwarting.jpg

Herzlich bedanken wir uns für Annes 'Schocko-Küsse'.
Ebenso für die Flüssigkeitszufuhr von Luis und Reinhard.
Deren Getränkebereitstellung hatte so manche vor Erfrierungserscheinungen gerettet

 

 

 

 

 

Fischerzunft Seligenstadt / © Hans Schwarting.jpg

 

 

GRAUSPECHTE an der Landbachaue

Grauspechte_Landbachaue / © Hans Schwarting.jpgGRAUSPECHTE an der Landbachaue
20 Teilnehmer/ -innen wurden von Roland Tichai, dem Wetter und der Natur verwöhnt. Gleich zu Beginn wurden wir von einer Schwarzkehlchen-Dame begrüßt. Es folgte ein Schwarm Kiebitze, zig Störche und, und, und… (näheres hier:

https://www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=1092886159

https://www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=2057918078

https://www.nabu-naturgucker.de/?gebiet=490021913

(dort findet man auch unsere eingestellten Natur-Aufnahmen)
Die Küche hatte – extra für uns ein leckeres Aschermittwoch-Heringsbuffet vorbereitet.
Vielen Dank an Roland für seine hervorragende Organisation und Richard für seine magenfreundlichen „Walnuss-Tröpfchen®“
 
  Grauspechte_Landbachaue / © Hans Schwarting.jpg
 
 

Winterwanderung Rodgauer Naturschutzbund

2019/Winterwanderung

Bei der Winterwanderung des Rodgauer Naturschutzbundes standen dieses Jahr mehr die kulturellen Themen denn jene der Natur im Vordergrund. Josef Lach führte 14 Teilnehmer durch den nördlichen Teil Rollwalds. Dabei erläuterte der NABU-Ortsgruppen-Vorsitzende die Entstehung der Siedlung durch die Anlage des Gefangenenlagers Rollwald während der nationalsozialistischen Zeit. Der Umfang lässt sich bis heute an der Straßenführung erkennen. So statteten die Spaziergänger der neu angelegten Gedenkstätte auf dem ehemaligen Lagerfriedhof einen Besuch ab. Aus jenen Tagen im 20. Jahrhundert stammt auch der Hörnergraben als Entwässerung der Felder. Damals sollten Dutzende Bauernhöfe in Nieder-Roden angelegt werden, um die Ernährung der Bevölkerung autark zu machen.

Text: Pulwey

 

 

 Winterwanderung 2019 / © A. Pulway

 

 

 

 

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